Terminablauf

Außerordentliche Termine

Erstvorstellung-Beratung

Zu der Erstvorstellung kommen die Patienten entweder aus eigener Initiative, oder weil sie von ihrem Hauszahnarzt oder Schulzahnarzt zu einem Kieferorthopäden überwiesen wurden. Bei diesem Termin untersuchen unsere Ärzte den Patienten und teilen ihm mit, ob ein Behandlungsbedarf besteht. Auch werden die erforderlichen Therapiemaßnahmen und voraussichtliche Therapiedauer, sowie weitere Vorgehensweise besprochen.

Neuanfang

In diesem Termin werden die, für die Erstellung des Behandlungsplanes, erforderlichen Unterlagen angefertigt. In der Regel werden zwei Röntgenbilder, je eine  Abformung des Ober- und des Unterkiefers und Gesichtsfotos hergestellt. Sollten aktuelle Röntgenbilder beim Hauszahnarzt existieren, werden  sie von diesem angefordert. In seltenen Fällen benötigt man auch ein Röntgenbild der Hand, um die individuelle aktuelle Phase des Wachstums zu bestimmen.

Therapie- und Kostengespräch

Anhand der angefertigten Unterlagen wird eine genaue Planung für die Behandlung des Patienten erarbeitet und in dem sogenannten Behandlungs- oder Heil- und Kostenplan (HKP) niedergeschrieben. Der Behandlungsplan wird bei gesetzlich versicherten Patienten an die Krankenkasse zur Genehmigung gesendet und der private HKP an direkt an den Patienten. Nach der Genehmigung, bzw. der Kostenzusage erfolgt ein genaues Therapie- und Kostengespräch.  In diesem Termin werden meist auch die ersten Schritte für die jeweilige Behandlung durchgeführt (z.B. Kiefergelenks- untersuchung, Abformungen für die Apparaturen oder Anfärben der Zähne-siehe IP-Termine).

Einsetzen der Apparatur

An diesem Tag bekommt der Patient seine Apparatur. Bei festsitzenden Spangen erfolgt dies in einer ca. zweistündiger Sitzung vormittags, bei der losen Spange handelt es sich um einen ca. 10-15 minütigen Termin, welcher auch nachmittags stattfinden kann.

Kontrolltermine

Die festsitzende Spange wird ca. alle vier Wochen kontrolliert, bei der herausnehmbaren schauen wir ca. alle 6 Wochen nach.

Wird in dem Beratungstermin festgestellt, dass kein dringender Behandlungsbedarf besteht, wird die Zahn- und Kieferentwicklung bis zum Durchbrechen des letzten bleibenden Zahnes (außer den Weisheitszähnen) kontrolliert. Ggf. wird zum späteren Termin mit der kieferorthopädischen Behandlung angefangen, oder aber festgestellt, dass der Patient keine Behandlung benötigt. Der zeitliche Intervall der Recalltermine wird je nach dem Alter und der Zahnentwicklung des Patienten festgelegt (z.B. alle 3, 6,9 oder 12 Monate o.ä.).

IP Termine sind Termine in welchen nach der Mundhygiene des Patienten geschaut wird. Dafür werden die Zähne angefärbt und dadurch die Plaque (Zahnbelag) markiert. Sollte ein zu hoher Plaquewert ermittelt werden, werden den Patienten die Schwachstellen demonstriert und Verbesserungen der Mundhygiene vorgeschlagen. Erst wenn das Kind gut genug die Zähne sauber halten kann, kann es die festsitzende Apparatur kriegen.

In diesem Termin werden Maßnahmen besprochen, die erst durch das Befunden der diagnostischen Mittel sich als notwendig erwiesen haben und dadurch während der klinischen Untersuchung beim Beratungstermin noch nicht besprochen werden konnten. Hierbei handelt es sich z.B. um geplante Extraktionen (Ziehen der Zähne), welche nur nach Zustimmung des Elternteils oder Sorgeberechtigten in den Plan aufgenommen werden und im Laufe der Therapie durchgeführt werden.